PuR Pflege und Rehabilitation GmbH

Ausserklinische Intensivpflege  0228.39040209

PuR Pflege und Rehabilitation GmbH

Interview mit Uta Nökel, Bonnie Kraft und Susanne Güldenberg,
PuR – Prävention und Rehabilitation GmbH
Ergo-/Physiotherapie und Logopädie – Bonn

aus der Interviewreihe „Wir bleiben im Gespräch“.

PuR Pflege und Rehabilitation GmbH

von links nach rechts:
Uta Nökel - Ergotherapeutin, Bonnie Kraft – Logopädin, Susanne Güldenberg - Ergotherapeutin

F: Hallo meine Damen, schön, dass Sie sich die Zeit für ein Gespräch genommen haben.

BK/UN/SG: Hallo, machen wir doch gerne... (lachen)

F: Sie alle bauen etwas ganz Neues innerhalb der PuR GmbH auf.

UN: Das stimmt und die Herausforderung ist groß.

F: Das kann ich mir denken. Doch bevor wir über Ihre Arbeit sprechen, möchten Sie sich nicht zuerst kurz vorstellen? (Alle drei schauen sich an...)

SG: ... och, dann fang ich einfach mal an. Ich bin Susanne Güldenberg, habe von 2001 bis 2006 in Idstein im Taunus Ergotherapie studiert.

F: Bevor wir konkret über Ihre Arbeit als Ergotherapeutin bei der PuR GmbH sprechen, möchten Sie uns noch vielleicht ein wenig Privates über sich berichten?

SG: Eine meiner Cousinen hat mich inspiriert und mir seinerzeit einen Praktikumsplatz im Kinderneurologischen Zentrum Düsseldorf verschafft. Das hat mich derart beeindruckt, dass ich mich entschieden habe, den damals einzigen Diplomstudiengang in Deutschland, eben in Idstein, anzuvisieren.

F: Das klingt aber spannend. Wie ging es dann für Sie weiter?

SG: Danach ging ich nach Osnabrück und arbeitete dort in einer Praxis. Von dort ging ich nach Bonn, um in den letzten Jahren auf der Bonner Godeshöhe zu wirken.

F: Eine gute Adresse. Noch etwas aus dem Nähkästchen, Hobbies vielleicht?

SG: Hmm... Geige spielen kann ich anbieten (lächelt) .

F: Frau Nökel, unsere zweite Ergotherapeuthin im Bunde. Auch Sie darf ich herzlich im Namen der PuR GmbH begrüßen.

UN: Ja, danke. (lächelt)

F: Wie war das bei Ihnen bevor Sie bei der PuR GmbH anfingen?

UN: ... also ich bin Uta Nökel und habe meine Ausbildung 2001 zur Ergotherapeutin abgeschlossen. Damals entschied ich mich im Anschluss für ein Jahr nach Irland zu gehen.

F: Oho?! Um was dort zu machen?

UN: Ich habe dort einen Freiwilligendienst begonnen, in einem Wohnprojekt für Menschen mit geistiger Behinderung und psychischen Erkrankungen.

F: Wo war das in Irland, darf ich fragen?

UN: In Cork. Zudem ist es immer gut, Lebenserfahrung in der Fremde zu sammeln. In der Einrichtung gab es vor allem eine Werkstatt für Holzverarbeitung.

F: Gestaltungsarbeit also...

UN: Genau, das ist das Schöne an der Ergotherapie, das sie so vielseitig ist. So fand ich endgültig zu meinem Beruf und meiner Berufung.

F: Das ist wirklich toll, Frau Nökel. Dann sprechen Sie ja auch ziemlich gut Englisch, nehme ich an.

UN: Da kam man nicht drum herum (lächelt)

F: Ja... und last but not least im Trio... Herzlich willkommen Bonnie Kraft

BK: Danke.

F: Wie war denn das bei Ihnen?

BK: Ich bin Bonnie Kraft und habe meine Ausbildung zur Logopädin 2013 abgeschlossen.

F: Dann sind Sie somit die Jüngste Kraft sozusagen...

BK: Ja, sozusagen (lächelt). Ich habe zuerst meinen Schwerpunkt auf Kinder in Köln gesetzt. Aber vor allem haben mich immer schon neurologische Patienten interessiert und deshalb habe ich auf eine Annonce der PuR GmbH geantwortet.

F: Nachdem die zwei Damen vor Ihnen schon Ihre Sprachkenntnisse erläutert haben und Sprache nun mal professionell bei Ihnen einen großen Raum einnimmt, wie sieht es da bei Ihnen aus?

BK: Sprache hat mich schon immer interessiert, Englisch, Französisch, bisschen Griechisch, Gebärdenspräche und auch ein paar Bröckchen Spanisch. Ein Semester Literatur in Freiburg habe ich auch noch studiert ... das war mir aber zu trocken, denn ich wollte immer mit Menschen arbeiten und habe dann meine Leidenschaft zur Sprache und den Wunsch mit Menschen zu arbeiten kombiniert.

F: Leidenschaft ist ein schönes Stichwort.

UN: Man kann unseren Beruf nicht ohne Leidenschaft ausüben. Wer die nicht hat, hört sowieso irgendwann auf.

SG: Man muss die Menschen mögen um den Beruf auszufüllen.

BK: Ja, Leidenschaft ist kein Makel. Die Herausforderung etwas Neues wie für die PuR GmbH aufzubauen, ist zudem eine großartige Gelegenheit sich vor allem interdisziplinär auszutauschen.

F: Sie suchen also auch die enge Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal?

BK: Ganz genau, das ist ganz wichtig. Die Arbeit in den Wohngemeinschaften Steinacker und Kannheide, zum Beispiel ermöglicht vor allem die individuelle Reaktion der Patienten zu studieren.

F: Ein großer Vorteil, nicht wahr?

SG: Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal und den anderen Therapeuten hat man die Möglichkeit, gemeinsam auf die Reaktionen der Patienten einzugehen und sich gegenseitig bei der Therapie zu unterstützen.

F: Wann braucht der Patient Ruhe, zum Beispiel während oder nach der durchaus anstrengenden Therapiesitzung?

BK: Ja, das Einfühlungsvermögen bei Langzeitpatienten ist natürlich ganz wichtig.

F: Da fragen wir doch mal ganz einfach: Was ist Ergotherapie und warum ist diese so immens wichtig, gerade für schwerpflegebedürftige neurologische Patienten?

SG: Allgemein gesagt hat Ergotherapie schlicht und einfach das Ziel einen Patienten im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten wieder in den Alltag des Lebens zu integrieren.

F: Und die Logopädie, mal gleich hinterher gefragt?

BK: Logopädie dient der Therapie bei Stimm-/Sprach- und Schluckstörungen aufgrund krankhafter Veränderungen.

F: Nachdem wir das nun auch auf die Schnelle geklärt haben, wie soll den die Zukunft bezüglich der Ergotherapie und Logopädie bei der PuR GmbH Ihrer Meinung nach aussehen?

UN: Gerade jetzt im Aufbau kann man sich im Team austauschen, kennen lernen und auch voneinander profitieren, um ein Therapiekonzept spezifisch für die PuR GmbH zu entwickeln - ganz nah am Patienten.

SG: Es ist fantastisch eigene Ideen, Gedanken und vor allem den Handlungsspielraum dafür zu haben, Dinge zu entwickeln, maßgeschneidert für die Firma sozusagen.

BK: Es gibt keine festgefahrenen Strukturen und die Zeit zu haben ein solche anspruchsvolles Konzept zu entwickeln, ist ein absoluter Luxus.

UN: Fachlich ist es zudem hochinteressant sich auf eine bestimmte Klientel zu konzentrieren, mit der Möglichkeit intensiv zu arbeiten. Jetzt in der Aufbauphase haben wir die einmalige Chance, die Patienten sehr gut kennen zu lernen, deren Ängste zu erkennen und ihren Stress abzubauen...

BK: ... gerade bei Patienten die nur eingeschränkt kommunizieren können.

SG: Wann ist ein Patient erschöpft und wie erkenne ich das? Wie kann ich das „Feinkommunizieren“ erreichen – das geht eben nur über den Faktor Zeit. Ich wünsche mir eine interdisziplinäre Arbeit und daher die Patienten auf lange Sicht gut versorgt zu wissen. Zeit für den Patienten zu haben und Austausch mit verschieden Berufsgruppen ist einfach der Schlüssel für eine erfolgreiche Arbeit.

F: Das heißt auch das ganzheitliche Konzept der PuR GmbH ...

UN: ... fachlich und auf lange Zeit umzusetzen. Ganz genau. Zukunft ist – keine begrenzte Therapie sondern ein Konzept das sich an den täglichen Bedürfnissen des Patienten orientiert.

F: ... und auch wie es sich auf die Wachheit der Patienten auswirkt um den Progress beobachten zu können?

UN: Richtig. Sich dadurch auch Dinge anzueignen und zudem durchaus auch immer selbstkritisch zu sein, ist ein selbstverständlicher Teil des allgemeinen Prozesses.

SG: Das Team wächst zusammen und entwickelt sich, immer wieder dazu lernen, immer mit dem Bedürfnis mehr wissen zu wollen.

BK: In einem sensiblen Bereich wie der Therapie beatmeter Patienten ist persönliche Entwicklung sehr wichtig, um das Optimale in der Therapie zu erreichen.

UN: In den WG’s intensiv und ganzheitlich therapieren wird sicherlich die Zukunft sein, genau so wie der Aufbau eines eigenen PuR Therapiezentrums.

F: Zukunft.. da gehört ja noch die Physiotherapie dazu...

UN: Das stimmt ... aber wir suchen noch... beim nächsten Gespräch haben wir schon einen neuen Kollegen oder neue Kollegin.

F: Na, wir sind alle gespannt auf die Dinge die da in der Zukunft kommen, oder?

BK: Zukunft – Ich wünsche mir, dass unser Konzept Schule macht.

SG: Das ist auch mein Wunsch denn ich will so versorgen wie ich auch versorgt werden möchte.

UN: Was soll ich noch dazu groß hinzufügen, als mich meinen Kolleginnen anzuschließen?

F: Ganz herzlichen Dank für das wirklich informative und interessante Gespräch, damit verbunden, die besten Wünsche und Erfolg, den wir uns alle für unsere Patienten erhoffen... wir bleiben im Gespräch...

 

PuR Pflege und Rehabilitation GmbH

Austausch und ein gutes Zeitfenster für eine Recherche finden
Bonnie Kraft, Uta Nökel und Susanne Güldenberg

Pflege und Rehabilitation GmbH   I   Wachsbleiche 26   I  53111 Bonn   I   Tel.  0228 . 390 402 09   I   Fax  0228 . 390 402 80

Email: info@purgmbh.de   I   www.purgmbh.de   Copyright © 2014 www.purGmbH.de. All Rights Reserved.

Impressum

Facebook Google Youtube Twitter